Viele Eigentümer überlegen, ob sie ohne Makler verkaufen sollen. Wir zeigen transparent, wo der echte Mehrwert professioneller Vermarktung liegt – und wann sich der Eigenverkauf rechnet.
Der private Verkauf spart auf den ersten Blick die Maklerprovision – doch diese Rechnung greift zu kurz. Studien zeigen regelmäßig, dass professionell vermarktete Immobilien im Schnitt höhere Verkaufspreise erzielen, weil Makler den Markt kennen, gezielt die richtigen Käufer ansprechen und in Verhandlungen erfahren auftreten. Entscheidend ist eine ehrliche Abwägung von Aufwand, Risiko und Ertrag.
Was ein professioneller Makler leistet
- Marktgerechte Preisfindung auf Basis echter Vergleichsdaten statt Bauchgefühl
- Professionelle Vermarktung: hochwertige Fotos, Exposé, Reichweite über Portale und eigene Käuferdatenbank
- Bonitätsprüfung der Interessenten – so verhandeln Sie nur mit ernsthaften, finanzierbaren Käufern
- Verhandlungsführung mit professioneller Distanz und Erfahrung
- Rechtssichere Abwicklung bis zum Notartermin
Der unterschätzte Faktor: Zeit und Nerven
Ein Verkauf bindet Wochen bis Monate. Besichtigungen am Abend und Wochenende, immer wieder dieselben Fragen, Absprünge in letzter Minute, der Umgang mit „Besichtigungstouristen" ohne Kaufabsicht – all das kostet Zeit und Energie. Wer beruflich eingespannt ist oder emotional an der Immobilie hängt, profitiert besonders von der Entlastung durch einen Profi.
Wann sich der Eigenverkauf lohnen kann
In sehr angespannten Märkten mit extremer Nachfrage, bei einem Verkauf innerhalb der Familie oder wenn Sie selbst über fundierte Immobilien- und Rechtskenntnisse verfügen, kann der Eigenverkauf funktionieren. Kalkulieren Sie aber realistisch: Was ist Ihre Zeit wert, und welches Risiko gehen Sie bei Bewertung, Vertragsgestaltung und Bonität ein?
Die Maklerprovision ist seit Dezember 2020 bei Wohnimmobilien grundsätzlich zwischen Käufer und Verkäufer zu teilen. Lassen Sie sich das Provisionsmodell und die konkreten Leistungen vor Beauftragung transparent darlegen.


